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Kreisfischerverein Vilsbiburg e.V.

Uncategorised

Vorankündigung Fischerfest 2019

Fischerfest2019

Generalversammlung 2019

Martin Jarosch als Fischer-Vorstand bestätigt

Schriftführer Paul Höckinger scheidet nach 32 Jahren aus dem Vorstand aus.

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Kürzlich fand im Gasthaus Köck in Gerzen die 120. Generalversammlung mit Neuwahlen des Fischervereins Vilsbiburg statt. In seinem Jahresbericht ging Vorstand Martin Jarosch auf die vielfältigen Aktivitäten des vergangenen Jahres ein. Darüber hinaus wurden viele Mitglieder für langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt.

Zu Beginn seines Rechenschaftsberichts ging Martin Jarosch auf den Mitgliederstand ein. Seit Jahren wächst der Verein, aktuell stehen wir kurz vor der 1000er Marke“. berichtete er. Auch über den Nachwuchs braucht sich der Verein keine Sorgen machen, die Jugendgruppe ist seit Jahren stabil.

Viel Arbeit investierten die Vereinsmitglieder in verschiedenste Renaturierungsmaßnahmen. So wurden in Aham der Moosgraben und ein Vilsarm biologisch aufgewertet. In Vilssöhl wurde ein Altwasser renaturiert und die Fischfalle an der Buja-Allee wurde beseitigt.

Beim Elektrofischen stellte sich eine erstaunliche Vielfalt an Fischen heraus. Nicht weniger als 18 Fischarten wurden gezählt, darunter auch Schied-Kleinfische, die offenbar in der Vils abwachsen.. Der jährliche Besatz mit 2-sömmrigen Karpfen aus dem Zuchtweiher in Öd macht sich in der Fangstatistik deutlich bemerkbar, „im vergangenen Jahr wurden auffallend viele dicke Karpfen gefangen“, berichtete der Vorstand.

Sorge bereiten nach wie vor die Kieslaicher, daher wurden 2018 wieder 70000 selbst gezüchtete Nasen in die Vils eingesetzt. Als Besonderheit setzte der Gewässerwart erstmals Nerflinge ein. Wegen der Verwechslungsgefahr mit Rotauge und Aitel ist eine genauere Bestimmung des Fisches am Wasser notwendig.

Laut Jarosch hat sich der extrem warme und trockene Sommer negativ auf die Fische ausgewirkt. 24°C warmes Wasser ist für unsere Fische einfach zu warm, stellte Jarosch fest, aber mit solchen Wetterkapriolen müsse man in Zukunft öfter rechnen, meinte er.

Mehrere Regelverstöße wurden im letzten Jahr vom Vorstand geahndet. Martin Jarosch appellierte daher an die Angelerkameraden die Bestimmungen des Tierschutzes und der Vereinsrichtlinien genau zu beachten und einzuhalten.

Der Kassier berichtet vom Erwerb der Geschäftsstelle in der Schachtenstraße, wodurch ein Fehlbetrag von 40000 Euro in der Kasse verbucht werden musste. Der Jugendwart Tom Liegl berichtete in seinem Bericht vom Jugendzeltlager in der Stegmühle, vom Ferienprogramm und der Aktion „Fischer machen Schule“. Gewässerwart Florian Forster berichtete von den Besatzmaßnahmen und Teichwart Manfred Ortlieb organisierte den Bau einer neuen Uferbefestigung im Zuchtweiher in Öd.

Die anschließenden Neuwahlen nahm Ahams Bürgermeister Jens Herrnreiter vor, sie verliefen ohne große Aufregung. Zum ersten Vorstand wurde wieder Martin Jarosch gewählt, sein Stellvertreter bleibt wie bisher Günter Hiller. Die Führung des Vereins bleibt somit in bewährten Händen. Die weiteren Wahlergebnisse: 1. Schriftführer Manfred Marstaller, 2. Schriftführer Tobias Lermer, 1. Kassier Erwin Reiter, 2. Kassier Dietmar Metzger, Sportwart Klaus Rebmann, Jugendwart Thomas Liegl, 1. Gewässerwart Florian Forster, 2. Gewässerwart Hans Leiserseder, Zeugwart Manfred Schwarzensteiner, Teichwart Manfred Ortlieb. Als Beisitzer wurden Helmut Schreger, Georg Oberhofer, Günter Pichlmeier, Walter Gruber und Karlheinz Hiller bestimmt.

Zum Abschluss der Versammlung wurden langjährige und verdiente Vereinsmitglieder geehrt. Paul Höckinger, der nach 32 Jahren als Schriftführer sein Amt zur Verfügung stellte wurde einstimmig zum Ehrenmitglied gewählt. Jörg Kuhn, Geschäftsführer des Fischereiverbandes Niederbayern verlieh ihm außerdem die Goldene Ehrennadel für besondere Verdienste.

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5 Vereinsmitglieder sind seit 50 Jahren beim Verein und wurden besonders geehrt: Rudolf Markert, Franz Mitterhuber, Herbert Petke, Wilhelm Schneider und Max Senner

Die weiteren Ehrungen: für 30jährige Vereinszugehörigkeit Valentin Attenhauser, Josef Balk, Anna Beuschl, Thomas Beuschl, Jürgen Bleibtreu, Klaus Brendörfer, Martin De Rooij, Ludwig Dengler, Herbert Eibl, Markus Fischer, Josef Girnghuber, Claus Heide, Thomas Kohler, Friedrich Movia, Gerhard Mühlhofer, Josef Pramps, Rudolf Reinbrecht, Erwin Reisbeck, Rainer Reithmayer, Schaller Klaus, Stefan Schemmerer, Bernhard Spirkl, Johann Vilsmeier, Otto Wagmann.

Für 20 Jahre Mitgliedschaft: Werner Aigner, Georg Daschner, Franz Deliano, Jonas Fischer, Lukas Fischer, Manfred Forstmeier, Martin Fußeder, Tina Gneißinger, Horst Herzig, Hans Lang, Thomas Meilinger, Helmut Mitterbiller, Andreas Sandner, Brigitte Sandner, Daniel Schroft, Josef Weber, Mirko Werder.

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Herbst ist Raubfischzeit

Daß der Herbst eine gute Zeit ist, um auf Raubfische zu angeln hat sich wieder mal bestätigt. Mathias Zapp hatte gleich zwei Mal großes Anglerglück und konnten eine Zander mit 80cm und einen Barsch mit 37cm fangen.

Zander Zapp 80

 

Barsch Zapp 37

Vorankündigung Fischerfest 2018

FiFePlakat2018 A2 neu

Generalversammlung 2018

Erich Huber und Hans Glas seit 60 Jahren beim Fischerverein

Mitgliederzahl des Fischervereins Vilsbiburg steigt seit 6 Jahren, Verein bemüht sich um Biotopverbesserung

 

Eigentlich kann sich Martin Jarosch den stetigen Mitgliederzuwachs nicht erklären, er freut sich aber trotzdem, dass im vergangen Jahr die Mitgliederzahl um 22, auf aktuell 957 gestiegen ist. Die Jugendgruppe zählt 67 Kinder, sie wurden in 9 Schulungen auf das richtige Verhalten am Wasser und im Umgang mit den Fischen geschult. Von der Vereinsverwaltung berichtete Jarosch, dass die Geschäftsräume in Vilsbiburg zum 1. Januar gekauft wurden, die Pachten für den Zuchtweiher in Öd und das Schalkhamer Wasser wurden verlängert, der Preis für die Strecke 3 wurde auf 65 Euro reduziert und die Schonzeiten für Regenbogenforelle und Bachforelle wurde einheitlich vom 1.10. bis 28.02. festgelegt.    

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Sie halten seit 60 Jahren dem Fischerverein die Treue: Erich Huber und Hans Glas

Jarosch betonte in seinem Jahresbericht, dass sich der Verein bemüht den Zustand der Vereinsgewässer zu verbessern, machte aber deutlich, dass sich die Biotope oftmals negativ entwickeln. Vor allem die Verlandung macht Probleme. Am Balkspitz in Vilsbiburg ist das deutlich zu sehen. „Vor 25 Jahren, als ich mit dem Fischen anfing, war es dort 2,50 Meter tief, “ berichtete Jarosch von seinen Erfahrungen, „heute schaut im Sommer der Schlamm heraus.“ Jarosch schätzt, dass die Verlandung an den langsam fließenden Stellen pro Jahr um bis zu 10 Zentimeter voranschreitet. Er zog einen Vergleich mit dem Schöx-Weiher, der durch Schlammeintrag seit Jahren immer seichter wird und jetzt noch knöchel-tief ist. „Der Schlamm, der sich hier ablagert, gelangt an allen anderen Bächen in die Vils.“

Das hat dramatische Auswirkungen auf die Entwicklung der Kieslaicher, vor allem Nasen und Barben können sich fast nicht mehr fortpflanzen. Der Verein versucht sich mit aller Kraft dagegen zu wehren, indem er für die jährliche Reinigung der Kieslaichplätze sorgt und seit ein paar Jahren in die Nasenzucht eingestiegen ist. Außerdem stellte Jarosch fest, dass die Zahl der Kleinlebewesen in der Vils und in den Seitenbächen abnimmt. Im Rahmen der Vereins-Aktion „Fischer machen Schule“ wird mit Kindern eine Gewässeruntersuchung vorgenommen und da zeigt sich, dass man gar nicht viele Kleinlebewesen, wie Larven, Zuckmücken oder Bachflohkrebse findet. Auch das eine Folge der Biotopverschlechterung.

Und Rückschläge sind auch nicht zu vermeiden. Im Juni wurde in Gerzen eine Wasserstandsabsenkung wegen der Reparatur eines Wehres vorgenommen. Da die Temperaturen sehr hoch waren viel die Vils sehr schnell trocken. So kurz nach der Laichzeit hatte das sehr negative Auswirkungen auf die kurz vorher geschlüpften Kleinstfische. „Da hätten wir uns schon gewünscht, dass wir vom Mühlenbesitzer verständigt werden“, sagte Jarosch.

Jörg Kuhn, Geschäftsführer des Fischereiverbandes Niederbayern, berichtete in seinem Grußwort, dass der Verband derzeit an der Möglichkeit arbeitet, Tageskarten und Erlaubnisscheine digital zu vergeben. Das, so Kuhn, würde „nicht nur die Vereinsvorstände entlasten, sondern auch die Landratsämter, die die Karten nicht mehr waschkörbeweise abstempeln müssten.“ Allerdings erlaubt das die derzeitige gesetzliche Lage noch nicht.

Jörg Kuhn forderte den Verein auf, dass man das Landratsamt auffordern könnte die Rechtmäßigkeit der Wasserstandsabsenkung zu klären und eine Ordnungswidrigkeit zu prüfen. „Manchmal, “ so Kuhn ,“muss man auch Wehrhaftigkeit demonstrieren, der Verein braucht nicht alles hinnehmen oder gleich eine Anzeige zu machen.“ Schließlich ist die Hege und Pflege des Biotpos auch die Aufgabe der Fischer, aber das Leben unter Wasser ist halt nicht so sichtbar.

Der Kassenbericht von Kassier Erwin Reiter bescheinigte dem Verein eine positive finanzielle Entwicklung und Sportwart Klaus Rebmann erinnerte an das erfolgreiche Fischerfest 2017. Gewässerwart Florian Forster berichtete von den Besatz- und Zuchtmaßnahmen. Zusätzlich zu den Nasen wurde von der Gruppe um Johann Leierseder im vergangenen Jahr Forellen ausgebrütet und in einem Bach ausgesetzt. Man will jetzt zwei Jahre warten und dann schauen, wie sich die Fische entwickelt haben. Mehrere Laichbürsten wurden im Frühjahr ausgelegt, der Laich im Aquarium ausgebrütet und in den Zuchtweihern des Vereins ausgesetzt. Teichwart Manfred Otttlieb konnte im Herbst viele tausend einjährige und zweijährige Karpfen aus den Zuchtweihern in die Vils einsetzen.

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Die geehrten Mitglieder des Fischervereins Vilsbiburg mit Jörg Kuhn (links) ,Martin Jarosch (2.v.l.) und Bürgermeister Jens Herrnreiter (5.v.r.)